Es war gar nicht so einfach, aber durch unsere guten Kontakte zum Varjo Vertriebspartner Schenker und zu unseren finnischen Ansprechpartnern bei Varjo, konnten wir die Varjo VR-1 für zwei Tage bei uns testen. Vorab: Wir waren begeistert!

Die Installation der notwendigen Software ging problemlos von der Hand. Für das Tracking und als Controller haben wir die bei uns vorhandene HTC Vive Equipment (Lighthouse 2 und Vive-Controller) genutzt, welche klaglos eingebunden werden konnten. Varjo stellt ein paar (recht umfangreiche) Demos zur Verfügung, die wir haben testen können. Am besten hat uns die Simulation eines Flugleiters im Tower eines Flughafens gefallen, die sowohl die Erkennbarkeit der Details in der Ferne, wie auch die Beschriftung der Bedienelemente in der Nähe demonstrierte. Gedacht ist Varjo VR-1 natürlich schon aufgrund des Preises von knapp 6.000 Euro zzgl. MwSt. für den Einsatz in Unternehmen, beispielsweise für die Beurteilung von Designs und 3D-Modellen in der Automobilindustrie oder Architektur. Es ist schon beeindruckend, wie selbst feinste Details wie kleinste Texte oder Oberflächen von Textilien noch detailliert sichtbar sind.

Die enorme Weitsicht, die hohe Textschärfe und der tolle Detailgrad machen VR-1 zur besten am Markt verfügbaren kommerziellen Brille für VR-Entwickler, die sich visuell auf das Wesentliche fokussieren müssen.

Die Varjo VR-1 gibt auch einen Ausblick auch für den Consumer-Markt, was aktuell tatsächlich technisch möglich ist. Die grandiose Auflösung des Displays hat uns nachhaltig beeindruckt.