Digital Reality

Wohin führt uns Digital Reality?

Digital Reality ist ein Begriff, der ganz pragmatisch das breite Spektrum von Technologien und Experiences beschreiben soll, die die Realität auf die eine oder andere Weise mittels unserer Sinne digital simulieren. Typische Beispiele sind visueller Natur. Sie umfassen die Bereiche Virtuelle Realität, Augmented Reality und Mixed Reality. Daneben bahnen sich aber auch andere Technologien wie 3D-Audio und die Simulation von Haptik ihren Weg, um in Summe immersivere und realistischere Erlebnisse zu schaffen.

Erste Schritte werden hier auch schon bei der Simulation von Geruch, Geschmack und Temperatur gemacht!
Alle diese Technologien sind nicht selbsterklärend und befinden sich oft erst im Prozess hin zur Marktreife. Bestimmte Lösungen haben sich bereits etabliert und sind fester Bestandteil der Prozesse großer und mittelständiger Unternehmen.

INCAS Training hat sich die Aufgabe gemacht, dieses Technologien jedem verfügbar zu machen und sie aus dem Elfenbeinturm der Konzerne in die breite Unternehmenslandschaft zu überführen. Wir vermitteln in unserem Seminarangebot das KnowHow, alle diese Lösungen zu erlernen.
Dazu haben wir die gesamte Produktionspipeline im Seminarprogramm abgedeckt: Vom ersten Scribble bis zur intelligenten xR Anwendung – jeder Schritt ist bei uns im Kursprogramm verankert und jeder Interessent kann – je nach Wissensstand – an der für ihn passenden Stelle einsteigen.

Visuelle Helferlein

Wohin geht der Weg bei den xR-Brillen (HMDs)?

Nach den ersten Meilensteinen in der HMD Technologie in den vergangenen Jahren mit der Oculus Rift, der HTC Vive und der HoloLens und der vielen weiteren - oft vergleichbaren – Modelle anderer Hersteller zeichnet sich aktuell ein Trend zu mehr Mobilität, höherer Auflösung und besserem Tracking ab.

Grundsätzlich haben die einschlägigen Hersteller mittlerweile erkannt, dass Ergonomie (welch Überraschung!) für einen langfristigen Durchbruch nicht nur in den Unternehmen, sondern auch im privaten Bereich entscheidend ist. Vorreiter sind hier (Stand Mitte 2019) im Bereich Auflösung die von uns persönlich getestete Varjo VR-1. Im Bereich Mobilität und Ergonomie die Oculus Quest für VR und die HoloLens 2 für AR (Bzw. Mixed Reality). Diese Einschätzung beruht natürlich auf subjektiven Einschätzungen des Autors, wird aber auch soe in der einschlägigen Presse beurteilt.

Wer Lust hat sich einmal durchzuprobieren: In der VR Experience Zone bei Incas Training in Krefeld haben Sie jederzeit die Möglichkeit, sich einmal due aktuelen Brillen aufzusetzen und in Ruhe auszubrobieren!

VR-Übelkeit

Motion Sickness und warum (fast) niemand mehr darüber spricht

Trotz der immer stärkeren Verbreitung der durch sauberes Tracking bestimmten aktuelle Generation der xR-Brillen, werden wir im Alltag immer wieder mit der Aussage „VR kenn ich, davon wird mir übel“ konfrontiert. So hilfreich die ersten VR-Anwendungen auf Mobiltelefonen in Pappkartons für die Verbreitung der Idee auch waren – es gab einfach viel zu viele Achterbahnen, deren einzige Motivation zu sein schien, den Anwendern Virtual Reality zu vermiesen.

Wenn eine VR Brille mit 3 Freiheitsgraden – egal ob es ein Mobiltelefon im Pappkarton, eine Gear VR oder eine Oculus Go – genutzt wird, dann bitte nur für geeigneten Content, der den Nutzer keine Bewegung aufzwingt. Brillen mit 6 Freiheitsgraden, die also Translation und Rotation in je alle 3 Richtungen erlauben, lassen ein viel natürlicheres Raumgefühl zu. Und mit der motionsickness vermeidenden Teleportation zur Fortbewegung statt einer aufgezwungenen Translation wird heutzutage auch niemandem mehr übel.

Warum auch? Die vom Auge wahrgenommene Bewegung entspricht ja – so als hätte man keine Brille auf – der Wahrnehmung unseres Gleichgewichtsorgans. Kein Grund für Übelkeit!

 

Entwickler-Wege

Was für Fähigkeiten benötigt ein xR Entwicker ?

Eine Stellenausschreibung von Daimler Protics für einen Software-Entwickler für mobile Augmented Reality Lösungen liest sich wie folgt (Ausschnitt):

 

 

Fachliche Anforderungen

  • Abgeschlossenes Diplom- oder Masterstudium der Medieninformatik, Computervisualistik, Informatik oder vergleichbaren Fachrichtung
  • (Mehrjährige) Berufserfahrung als Entwickler visueller/interaktiver Anwendungen mit Unity, idealerweise für mobile Plattformen (iOS/Android)
  • Begeisterung und Offenheit für neue Technologien wie Augmented Reality
  • Sehr gute C#-Kenntnisse und Skills zur modularen und objektorientierten Programmierung
  • Versiertheit im Umgang mit Git zur verteilten Versionsverwaltung
  • (Erste) Erfahrung im Umgang mit agilem Arbeiten (Scrum)
  • Erfahrung in der Aufbereitung von Low-Poly 3D-Modellen (z.B. mit Autodesk Maya / 3DS Max) für Echtzeit-Visualisierungen wäre wünschenswert
  • Idealerweise Kenntnisse in der Mensch-Computer-Interaktion, UX- und UI-Design sowie Erfahrungen mit Augmented Reality und Computer Vision SDKs.

Ohne ins Detail zu gehen: Ein Diplom- oder Masterstudium bietet Incas Training nicht, aber alle anderen Skills können Sie in unseren Kursen erlernen!